Ziel des Projekts ist die elektronische Zugangskontrolle der Gemeinschafts-Waschmaschinen. Statt offener Steckdosen wird der Strom erst nach Identifikation (RFID-Chip) freigeschaltet. Dies ermöglicht eine exakte Zuordnung der Verbräuche pro Partei.
1. Funktionsweise
Die Steckdosen der Geräte sind standardmäßig stromlos. Eine unbefugte Nutzung ist nicht möglich.
Der Nutzer hält seinen Chip an das entsprechende Wand-Terminal (Waschmaschine oder Trockner). Das System prüft die Berechtigung und aktiviert den Strom.
Während des Programms wird der Status "Besetzt" angezeigt. Die Nutzungsdauer und der Stromverbrauch werden digital protokolliert.
Sobald die Tür geöffnet wird (Entnahme der Wäsche), erkennt das System das Ende der Nutzung und sperrt den Zugang sofort. Ein Nachfolgenutzer kann die Maschine nicht auf Kosten des Vorgängers starten, sondern muss sich neu identifizieren.
2. System-Komponenten
3. Die Benutzeroberflächen (Dashboards)
Die Steuerung erfolgt ĂĽber eine getrennte Ansicht fĂĽr Mieter und Verwaltung.
- Live-Status: Anzeige, ob Waschmaschine/Trockner frei oder besetzt sind (vermeidet unnötige Wege).
- Eigener Verbrauch: Transparente Einsicht in die eigenen Waschgänge und Kosten des aktuellen Monats.
- Privatsphäre: Mieter sehen ausschließlich ihre eigenen Daten, nicht die der Nachbarn.
- Abrechnung: Export-Funktion (Excel/CSV) aller Zählerstände für die Nebenkostenabrechnung.
- Wartungsmodus: Manuelle Freigabe für Handwerker oder Reinigungskräfte (ohne Kostenbuchung).
4. Bauseitige Voraussetzungen
FĂĽr die Inbetriebnahme sind folgende Punkte notwendig:
- Installation der Aktoren: Einbau der Shelly-Module in die Unterputzdosen durch eine Elektrofachkraft.
- Stromversorgung Steuerung: Eine dauerhaft aktive Steckdose im Bereich der Terminals (fĂĽr das 5V Netzteil).