Technisches Konzept

Stand: Jan 2026

Ziel des Projekts ist die elektronische Zugangskontrolle der Gemeinschafts-Waschmaschinen. Statt offener Steckdosen wird der Strom erst nach Identifikation (RFID-Chip) freigeschaltet. Dies ermöglicht eine exakte Zuordnung der Verbräuche pro Partei.

1. Funktionsweise

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Ruhezustand

Die Steckdosen der Geräte sind standardmäßig stromlos. Eine unbefugte Nutzung ist nicht möglich.

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Freischaltung

Der Nutzer hält seinen Chip an das entsprechende Wand-Terminal (Waschmaschine oder Trockner). Das System prüft die Berechtigung und aktiviert den Strom.

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Betrieb

Während des Programms wird der Status "Besetzt" angezeigt. Die Nutzungsdauer und der Stromverbrauch werden digital protokolliert.

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Abschluss & Sicherheit

Sobald die Tür geöffnet wird (Entnahme der Wäsche), erkennt das System das Ende der Nutzung und sperrt den Zugang sofort. Ein Nachfolgenutzer kann die Maschine nicht auf Kosten des Vorgängers starten, sondern muss sich neu identifizieren.

2. System-Komponenten

Steuereinheiten (2 Stück): Je ein separates Wand-Terminal für Waschmaschine und Trockner. Laufen mit 5 Volt Kleinspannung (ungefährlich).
Schalt-Aktoren: Unterputz-Module (Shelly 1PM), die unsichtbar hinter den jeweiligen Steckdosen verbaut werden. Zertifizierte Bauteile (CE/VDE).
Server: Lokaler Home Server zur Verwaltung der Berechtigungen und Speicherung der Zählerstände.

3. Die Benutzeroberflächen (Dashboards)

Die Steuerung erfolgt ĂĽber eine getrennte Ansicht fĂĽr Mieter und Verwaltung.

Mieter-Ansicht (App)
  • Live-Status: Anzeige, ob Waschmaschine/Trockner frei oder besetzt sind (vermeidet unnötige Wege).
  • Eigener Verbrauch: Transparente Einsicht in die eigenen Waschgänge und Kosten des aktuellen Monats.
  • Privatsphäre: Mieter sehen ausschlieĂźlich ihre eigenen Daten, nicht die der Nachbarn.
Vermieter-Ansicht (Admin)
  • Abrechnung: Export-Funktion (Excel/CSV) aller Zählerstände fĂĽr die Nebenkostenabrechnung.
  • Wartungsmodus: Manuelle Freigabe fĂĽr Handwerker oder Reinigungskräfte (ohne Kostenbuchung).

4. Bauseitige Voraussetzungen

FĂĽr die Inbetriebnahme sind folgende Punkte notwendig:

Hinweis: Die vorhandenen MID-Zähler bleiben als physikalische Referenz bestehen. Das digitale System dient der Komfort-Steuerung und internen Verbrauchsübersicht.